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Liebe Leser der Kirchgemeindeinformationen



„Ich glaube nur an das, was ich sehe“ So oder so ähnlich haben wir es schon einmal von einem Gegenüber gehört. Oft wird der Satz mit dem Hinweis auf die naturwissenschaftlich geprägte, aufgeklärte Haltung des Sprechenden verbunden.

Die Evolutionslehre wird dann zum Argument gegen den Schöpfungsglauben und alles Religiöse.

Der Begründer der Evolutionstheorie, Charles Darwin, dachte anders.

 Er war ein Skeptiker, der durch seine Theorie über die Entstehung der Arten zu einem wurde, der nichts über Gott sagen konnte und wollte. Er redete aber auch nüchtern über die Möglichkeit des menschlichen Verstandes, die Sphäre des Göttlichen zu erfassen, und hielt gleichzeitig fest, „dass das Universum kein Resultat des Zufalls“ sein könne.

Oft ist es jedoch nicht der Verstand, sondern das Gefühl, das uns zuerst etwas Wahres über uns,  unsere Mitmenschen und die Welt um uns mitteilt. Er-leben Sie: Nehmen Sie sich in diesem Frühjahr Zeit, den Wandel der Natur zu begleiten und gehen Sie hinaus. Gehen z.B. auf dem anmutigen Malschwitzer „Glockenweg“  und folgen Sie den, von  Herrn Boer so liebevoll angebrachten Glockenzeichen. Setzen Sie sich auf die Bank neben der schwersten alten Malschwitzer Kirchenglocke (1545 kg) hören und riechen Sie. Haben Sie Geduld dabei. Denken Sie an einen Menschen und an das, was an ihm liebenswert ist.

Im Erfahren von Gottes Schöpfung und seinen Geschöpfen kann Zuversicht in uns wachsen und wir erkennen: Gott ist uns zu nah, als dass wir ihn sehen können.

 

In Freundlichkeit

grüßt Sie

 

W. Noack, Pfarrer

 

Kirchgemeinden Malschwitz/Guttau und Quatitz