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1905 wurde dem Gotteshaus abermals "statt des häßlichen ein schöneres Gewand " gegeben. Es erfolgte die Trockenlegung der Innenwände durch Asphaltierung, sowie die vollständige Innenrenovierung durch Streichen und Vergolden.Senkungen des Glockenstuhles und Turmes machten einen Neubau dessen unausweichlich.


 

 

 

"So Schritt man in Gottes Namen 1913 zum Bau."

 

Mit ihm wurde die Neubeschaffung des Geläuts, die Reinigung der Turmuhr und die Umbedeckung des Kirchendaches verbunden. Pfarrer Mickel schreibt in seinen "Blättern zum Gedächtnis des 200jährig. Bestehens der Kirche zu Malschwitz (im Jahre 1916 dargeboten)": 


 

 

 

"Der 19. August, der Einholungstag für die Glocken, wird als Festtag dem gegenwärtigen Geschlecht allzeit im Gedächtnis bleiben. Das Werk ward ohne Unfall vollführt... . Es wird den kommenden Geschlechtern von der Opferwilligkeit der Gemeinde Zeugnis geben. Freiwillige Spenden hat sie dargebracht, wenn sie 1905 zunächst zur Beschaffung einer grünen Altarbekleidung mit Altarteppich, dann 1908 für Herstellung einer Kirchenheizung und besonders 1913 für Vergrößerung des Geläuts reichlich Gaben sammelte. ... Nimmt man noch die Beschaffung eines neuen Taufsteins aus Sandstein mit Bronzedeckel 1914 ..... hinzu, die Schenkung eines Kokosbelages für die Kirche 1908 , Widmung versilberter Altarleuchter von Seiten Konfirmanden bzw. `Brauteltern´, Versorgung von einem versilberten Altarkelch, Vorlesepult, deutscher Altarbibel u. A. des letzten Jahrzehnts, so wird man am Ende des 2. Jhd. wieder an den Anfang und an die Kirchenbegründung erinnert, wo der Pfarrer von 100 ja 1000 Fuhren und  Handdiensten berichtet, die die Gemeinde aus Liebe zu ihrem Gotteshause unentgeltlich tat. ...

 

 

 

 

 

So grüßt uns heut das hiesige Gotteshaus ... in seiner Vollendung zur dankbaren Befriedigung der Kirchgemeinde, ein erhebendes Denkmal vergangener Sorgen und Opfer."

 

Die 3 Glocken rufen mit ihrer Inschrift uns zu als Echo:


Die große:

Ehre sei Gott in der Höhe! -Na swěće wšo zahinje, Boža lubosć wostanje! (Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Liebe in Ewigkewit)


Die mittlere:

Dringt die Betglock an dein Ohr, Heb dein Herz zu Gott empor! Von der Liebe der Gemeinde gestiftet.


Die kleine:

Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit.

 

 

 

 

 

"Das geräumige Gotteshaus bietet zur Zeit Sitzplätze für 455 Andächtige im Schiff, sowie 185 auf beiden Emporen, wozu noch Raum für 25 Plätze in den 3 herschaftlichen Logen kommt, sodaß sich die Gesamtzahl auf 665 stellt. Der Platz ist überreichlich, da er einst für eine größere Gemeinde (Quatitz und zugehörige Orte wurden 1899 ausgepfarrt) geschaffen wurde und die wendische Gemeinde, die den Raum einst ausfüllte, dazu um einiges zu Gunsten der deutschen zurückgegangen ist."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Inhalte und Zitate sind entnommen

 

Blätter zum Gedächtnis des 200jährig. Bestehens der Kirche zu Malschwitz im Jahre. 1916, Dargeboten von Pfarrer Mickel

 

Kirchgemeinden Malschwitz/Guttau und Quatitz